Fuerteventura – meine 6 Highlights von der Insel

Fuerteventura - meine 6 Highlights von der Insel

Die beste Idee gegen graues Wetter daheim – einfach mal abhauen, zum Beispiel für eine Woche Entspannung auf Fuerteventura! Genau das habe ich Anfang Dezember getan. Bei einem Fotowettbewerb im Oktober habe ich überraschenderweise einen 250€ Reisegutschein gewonnen! Den Gutschein wollte ich direkt einlösen. Denn bevor der Winter in Berlin so richtig loslegt, habe ich mich auf die Suche nach einem Kurzurlaub in wärmeren Gefilden gemacht. Die Voraussetzungen: Sonne, Strand, Ruhe und angenehme Temperaturen. Und all das hatte Fuerteventura zu bieten. Obendrein war die Reise sehr günstig – 350€ für 7 Tage Fuerteventura, inkl. Direktflug ab Berlin und Übernachtung im Surfing Colors Hotel in Corralejo, da konnte ich nicht widerstehen…

Und es war sooooo schöööön! Ich war so faul und so entspannt… hab’s aber dennoch geschafft, die Insel ein wenig zu erkunden in den 7 Tagen. Und damit ihr auch mal so eine entspannte Woche genießen könnt, hier meine Empfehlungen für eine tolle Zeit auf der kanarischen Insel:

1 // Unbedingt ein Auto mieten

Fuerteventura Sonnenuntergang in El Cotillo

Wenn ihr die Insel auf eigene Faust erkunden wollt, mietet am besten ein Auto für die Zeit. Ich habe z.B. bei GoldCar für eine Woche knapp 70€ gezahlt, plus Tankfüllung. Der Haken an der GoldCar Autovermietung: das Büro ist nicht wie gedacht am Flughafen, sondern etwas außerhalb in einem Vorort. Netterweise wird man aber am Flughafen mit einem Shuttlebus abgeholt und zum Vermietungsbüro gefahren. Aber es gibt auch noch genug andere Vermietungen direkt am Flughafen. Bei PepeCar z.B. findet ihr viele gute Angebote.

Und noch ein Tipp: haltet euch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen! Ich habe das nämlich nicht immer getan und wurde tatsächlich irgendwo geblitzt. Genau am 24.12. erreichte mich diese Nachricht… uuups!

2 // Kitsurfen & Windsurfen im Süden

Kitesurfen in Fuerteventura

Ob zum Surfen oder einfach nur zum Zuschauen – im Süden in der Nähe von Costa Calma gibt es einen sehr schönen Spot für Kitesurfer (und Windsurfer). Ich habe dafür einfach ein Mal die Insel vom Norden (Corralejo) bis zum Süden nach Costa Calma durchquert – zum Glück sind die Entfernungen auf Fuerteventura nicht sonderlich groß. Diese war mit ca. 100km die längste Strecke.

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Jedenfalls hatte ich alles dabei – Schwimmsachen, Handtuch, Sonnenbrille. Letztendlich habe ich den Tag faul am Strand verbracht (nahe der Strandbar vom René Egli Kitecenter) und habe den anderen beim Kitesurfen zugeschaut, selbst hatte ich allerdings keinen Mumm, mich an den Schirm zu trauen. Der Wind war echt heftig… aber nächsten Sommer geht’s sicher weiter, nachdem der erste Versuch an der Ostsee schon ganz gut geklappt hatte.

Für Kitesurfer ist Fuerteventura auf jeden Fall ein idealer Standort – fast immer gutes Wetter und ordentlich Wind, dazu schöne Strände mit viel Platz!

3 // Sonnenuntergang & frischer Fisch in El Cotillo

Fuerteventura Sonnenuntergang in El Cotillo

Der Sonnenuntergang in El Cotillo wurde mir von einem Bekannten empfohlen – an der wunderschönen kleinen Bucht inkl. Strandbar kann man wunderbar auf’s Wasser schauen und zuschauen, wie die Sonne im Meer versinkt. Einfach traumhaft – so kann der Tag zu Ende gehen. Von Corralejo sind es 20 Minuten Autofahrt nach El Cotillo. Das lohnt sich auch zum Beispiel, um in El Cotillo leckeren frischen Fisch zu essen im Restaurant La Vaca Azul. Ich muss gestehen, dass ich keinen Fisch gegessen habe, aber meine Tischnachbarn waren hellauf begeistert von dem Angebot. Mein Gericht bestand aus den typischen Papas arrugadas (Salzkartoffeln) und in Öl gebratenen grünen Paprikas. Klingt unspannend, war aber ebenfalls sehr lecker.

4 // Offroad-Trip entlang der Nordküste

Fuerteventura Off-Road an der Nordküste

Mein eigentliches Highlight war eine spontane Offroad Fahrt entlang der Küstenstraße im Norden der Insel – von El Cotillo nach Corralejo. Nachdem ich den direkten Weg zwischen den beiden Orten schon kannte, wollte ich mal eine andere Strecke fahren. Während ich in El Cotillo im Restaurant saß, schaute ich bei Google Maps nach einer alternativen Route. Das ganze sah spannend aus, allerdings war ich mir nicht sicher, ob ich mit meinem Mietauto (Ford Focus, also kein Geländewagen…) einfach da entlang fahren kann. Kurzerhand frage ich den netten Kellner, was er von meiner Idee hält – er fand’s super und meinte, das wäre kein Problem und eine wunderschöne Strecke. Und schwups hatte ich einen Plan!

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Die Fahrt dauerte – mit Zwischenstops zum genießen der Aussicht – ca. 2 Stunden. Die Straße war ein unbefestigter Sandweg, aber recht breit so dass ich mit dem Auto – bis auf kleine Ausnahmen – ziemlich gut voran kam. Mit durchschnittlich 20km/h wohl gemerkt, aber es hat Spaß gemacht! Vor allem der Ausblick auf schöne einsame Buchten, felsige Strände – und einfach die Leere und Ruhe. Nur vereinzelt sieht man Surfer am Strand, die sich waghalsig in die Wellen stürzen. An einer einsamen Bucht habe ich mich auf einen kleinen Fels gesetzt und einfach den Sonnenuntergang genossen. Herrlich!

5 // Isla de Lobos

Fuerteventura Isla de Lobos

Ein kleiner Tagesausflug von der Insel Fuerteventura auf eine noch viel kleinere Insel: Isla de Lobos. Für 15€ kann man recht flink von Corralejo aus per Fähre auf die kleine Insel schippern. Die Isla de Lobos ist knapp 4,5qkm groß, unbewohnt und ebenso wie Fuerteventura eine Insel vulkanischen Ursprungs. Die Landschaft ist recht karg und bergig, dafür gibt es schöne einsame Buchten, in denen man auch baden kann. Ein Leuchtturm kann erklommen werden, der einen guten Blick auf die Insel und ihre Nachbarschaft bietet.

Nahe der Anlegestelle der Fähre gibt es ein kleines Fischerdörfchen (das ist eigentlich übertrieben), die Insel ist nicht bewohnt und nur ein paar wenige Leute sind dort tagsüber um u.a. ein kleines Restaurant zu betreiben für die wenigen Besucher der Insel. Da ich die Fähre zurück nach Corralejo knapp verpasst hatte, saß ich noch zwei Stunden an der Bucht des kleinen Dorfes und genoss einfach die Sonne… und dabei habe ich mir einen schönen Sonnenbrand zugezogen. Ups!

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6 // Wellness

Zum Ausklang des sehr entspannten Urlaubes habe ich mir noch ein kleines Highlight gegönnt: zwei Stunden Ganzkörpermassage bei Tranquility Massage & Beauty in Corralejo – sehr empfehlenswert! In sehr gemütlicher Atmosphäre wurden auch die letzten Verspannungen in meinem Körper gelöst und ich war im Himmel… der ideale Abschluss eines kleinen Relax-Urlaubes auf Fuerteventura!

Dies war übrigens mein allererster Urlaub überhaupt auf einer Insel… bisher fand ich das nie so reizvoll, aber das hat sich jetzt geändert. Gerade zum Entspannen eignet sich so ein kleiner beschaulicher Inselurlaub hervorragend.

Noch mehr Tipps und noch schönere Fotos aus Fuerteventura findet ihr bei Caroline von Shave the Whales: Schluchten, Schiffswracks, Riesendünen – 12 Lieblingsstops auf einem Roadtrip durch Fuerteventura

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6 Comments

  • Basti sagt:

    Sehr schöner Reisebericht! Ich war selber noch nicht dort, im November allerdings auf Madeira (-> für Wanderungen und Urlauber die auf den klassischen Strandurlaub und Parties verzichten können sehr zu empfehlen!). Dort hatte ich auch Goldcar als Vermieter und würde nach meiner persönlichen Erfahrung eher von denen abraten. Dann doch lieber 20€ mehr zahlen und dann bei Herz, Avis o.Ä. größeren buchen.

    Danke für’s teilen! :-)

    • Mandy sagt:

      Hi Basti, danke für das Lob! Ja, von Goldcar habe ich im Nachhinein auch nur schlechtes gehört, aber ich selbst war ganz zufrieden damit – außer, dass ich jetzt 40€ „Bearbeitungsgebühr“ zahlen muss, weil die mir einen Strafzettel zustellen dürfen… *hust* – aber da bin ich ja ein bisschen selbst Schuld. ;)

  • Gerhard Beck sagt:

    Hallo, gut und schön was du da von Fuerte erzählst, aber das absolute Highligt liegt im Süden, wo kaum ein Mensch hinkommt und zwar in Cofete – das einsamste Dorf Spaniens – dort gibts an einem fast unzugänglichen Berg die sagenumwobene Villa Winter -ein Gebäude, das in den 30/40iger Jahren errichtet wurde und für Nazigrössen vorgesehen war, als Fluchtpunkt nach Südamerika, nur noch ganz wenige uralte Dorfbewohner können sich an die Aktivitäten der Deutschen dort erinnern sind aber schweigsam wie ein Grab. Selbst der Stern ist dort mit einer Reportage gescheitert, auch dort noch menschenleere Strände und dann am Berg die „Naziburg“ ein ganz geheimnisvoller Ort, dort musste mal hinfahren, wenn du das geheimnisvolle Fuerte in seiner ganzen Mystik erleben willst.

    • Mandy sagt:

      Hallo Gerhard, danke für den Tipp!
      Ich fliege dieses Jahr noch mal nach Fuerteventura (weil’s so schön war) – dann werde ich mir diesen Ort auf jeden Fall anschauen!

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