Tipp: David Bowie Ausstellung in Berlin

David Bowie Ausstellung in Berlin

David Bowie ist einer meiner Lieblingsmusiker ever, ever, ever – neben Elvis und Morrissey. Leider konnte ich ihn nie live erleben, und so wie es aussieht wird das auch in naher Zukunft nicht passieren. Nach einem Herzinfarkt bei Bowie’s letzter Tour hat er keine Konzerte mehr gegeben. Schade, aber auch verständlich.

Umso mehr habe ich mich über die David Bowie Ausstellung hier in Berlin gefreut! Diese wurde vom Victoria and Albert Muesum in London konzipiert –  dort konnte man sich letztes Jahr vor Besuchermassen kaum retten. In Berlin ist die Ausstellung bis zum 10. August zu sehen, im Martin-Gropius-Bau (direkt neben der ebenso beachtenswerten Ausstellung Evidence von Ai Weiwei).

Bei der multimedial inszenierten Ausstellung wird der Besucher durch die verschiedenen Stationen in Bowie’s Leben und Karriere geführt und mit interessanten Details gefüttert:

  • Konzertmitschnitten, die übergroß auf die Wand projiziert werden
  • handschriftliche Notizen und Songtexte aus Bowie’s Feder
  • originale Bühnenkostüme, Modeartikel
  • Fotografien, Filme, Musikvideos, Bühnenbilder
  • Bowie’s persönliche Instrumente
  • Albumcover-Illustrationen…

Besonderen Fokus legt die Ausstellung dabei auf Bowie’s Zeit in Berlin, wo er von 1976 bis 1978 lebte. Aus der Zeit entstand das sogenannte Berliner Triptychon – die Alben Low (1977), Lodger (1979) und Heroes (1977) sind von der Hauptstadt inspiriert und wurden teilweise in den berühmten Berliner Hansa Studios aufgenommen.

Die Berlin- Sektion der Ausstellung wurde um rund 60 neue Exponate, die sich auf seine Beziehung zu Berlin konzentrieren, erweitert. Darunter sind Skizzen zu Plattencovern, Songtexte, Zeichnungen und Gemälde von David Bowie und Fotografien.

„It’s a city that’s so easy to get lost in – and to find oneself, too.“

David Bowie über Berlin

David Bowie selbst hat sich bislang übrigens nicht zur Ausstellung geäußert. Nur eine Email-Antwort an Eduard Meier (der in den 70ern Bowies Toningenieur im Hansa Studio war). Meier schrieb an Bowie, dass er für die Ausstellung nach Berlin kommen wolle. Bowie’s Antwort: „Good to hear from you, Ed. Hope the trip is worth it – lol – that means: loughing out loud. DB.“ Nun ja, was auch immer das bedeutet. :)

Fazit: Anschauen!

Die Ausstellung ist meiner Meinung nach ein absolutes Muss für David Bowie Fans. Kommt nach Berlin und besucht die Ausstellung, es lohnt sich! Im Museumsshop kann man dann noch genug Geld ausgeben für jede Menge Bowie-Schnickschnack, hach!

Tipp: Tickets online kaufen und damit Zeit sparen beim Einlass → www.davidbowie-berlin.de

David Bowie im Martin Gropius-Bau
bis 10. August 2014
Niederkirchnerstraße 7, Berlin
Täglich 10:00 – 20:00 Uhr

Weitere Infos:

  • Wer noch mehr über David Bowie erfahren möchte, dem sei der Bowie Berlin Walk von Berlin Musictours ans Herz gelegt!
  • Info zur Ausstellung inkl. Fotos und Video bei der Deutschen Welle

Und zum Abschluss Bowie’s aktuelles Video „Where are we now“, eine Zeitreise durch sein Berlin!

Titelbild: Album cover für Aladdin Sane, 1973. Foto von Brian Duffy © Duffy Archive

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